Bank Schilling aus Hammelburg zu lohnenden Investments in Staatsanleihen aus den Emerging Markets

Anleger, die in den vergangenen Jahren Investitionen in Schwellenländeranleihen hielten, durften sich über eine überzeugende Performance freuen. So konnten Emerging Markets-Anleihen auf Lokalwährungen in 2016 und 2017 zwei Jahre in Folge sogar zweistellige Renditen erwirtschaften. In diesem Jahr hingegen hat sich das Bild an den Kapitalmärkten gewandelt, insbesondere der starke US-Dollar und die attraktiven Renditen amerikanischer Staatsanleihen haben bei EM-Bonds für erhebliche Kurverluste gesorgt. Zusätzlich haben Zinserhöhungen der US-Notenbank zu starken Kapitalabflüssen aus Schwellenländern beigetragen. Doch aus Sicht der Rentenhandel-Experten der Bank Schilling aus Hammelburg bleibt der wirtschaftliche Hintergrund für Staatsanleihen aus Schwellenländern grundsätzlich positiv – und das Marktsegment für Investoren nach den diesjährigen Kurskorrekturen durchaus interessant.

Bank Schilling: Golfstaaten interessante Anleihen-Emittenten

Zu den Ländern, die es sich hinsichtlich des Staatsanleihen-Marktes im Blick zu behalten lohnt, gehören laut der Rentenhandel-Experten der Bank Schilling aus Hammelburg erdölexportierende Staaten. Denn: Da Ölgeschäfte in US-Dollar abgewickelt werden, verfügen Länder, die mehr Öl ausführen als sie importieren, über wichtige Deviseneinkünfte. Mit diesen können Zinszahlungen und Tilgungen von in Dollar notierten Anleihen vorgenommen werden, die Schuldengefahr im Falle einer starken Aufwertung der US-Währung sinkt.

Obwohl Staatsanleihen ölexportierender Staaten aufgrund ihrer Deviseneinnahmen und der aktuell hohen Rohstoffpreise eine recht hohe Sicherheit aufweisen, sind sie in vielen Portfolios noch unterrepräsentiert. Einer der Gründe mag darin zu finden sein, dass der weltgrößte Ölförderer Saudi-Arabien erst kürzlich von den wichtigen Indexanbietern FTSE Russell und MSCI in die Riege der klassifizierten Schwellenländer aufgenommen wurde. Zudem sind Länder wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar relative Neulinge im Bereich der Kapitalbeschaffung mittels Anleihen. Lange Jahre finanzierten sich diese Staaten überwiegend selbst, erst seit 2016 versorgen sich Golfstaaten in größerem Maße über den weltweiten Kapitalmarkt mit finanziellen Ressourcen.

Bank Schilling: Sorgfältige Risikoabwägung bei Emerging Market Bonds

Emerging Market Bonds werden von Entwicklungs- und Schwellenländern sowie ehemaligen Ostblockstaaten ausgegeben, welche aufgrund ihres dynamischen Wirtschaftswachstums zu den sogenannten aufstrebenden Ländern gezählt werden. Als Emerging Markets gelten beispielsweise Länder wie China, Brasilien und Argentinien, aber auch Russland und Indien. Aufgrund ihres niedrigen Ratings verfügen Staatsanleihen aus Emerging Markets zumeist über höhere Kupons und bieten damit attraktivere Renditen, als Staatsanleihen aus industriell entwickelten Ländern.

Renditestarke Staatsanleihen aus aufstrebenden Volkswirtschaften werden mittlerweile sogar von traditionell konservativen Pensionsfonds geschätzt. Dennoch müssen die höheren Ertragschancen von Emerging Market Bonds laut der Rentenexperten der Hammelburger Privatbank individuell und sorgfältig gegenüber den höheren Ausfallrisiken aufgrund schlechterer Bonität des emittierenden Landes und der potenziell unbeständigen wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Schwellenlandes abgewogen werden.

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